| Klärschlammtrocknungsanlage solar beheizt |
|
|
|
|
Die DRYTEC Klärschlammtrocknungsanlage besteht aus einer Halle, in der der Klärschlamm ausgebracht wird. Hier wird Analog einer Autowaschstraße der Klärschlamm in verschiedenen Abschnitten der Trocknung zugeführt. Vorne wird der mit einer Presse vorgetrocknete Klärschlamm mit ca. 25 % Trockenmasseanteil über eine Förderanlage eingebracht, am Ende fällt die Trockenmasse in einen Container. Die für die Trocknung erforderliche Wärmeenergie wird solar gewonnen. Hierbei wirken zusammen:
1) Aufteilung des Trocknungsvorganges in verschiedene Sektoren ähnlich einer Autowaschstraße mit unterschiedlichen Aktionen und Vorrichtungen zur Trocknung, wie a) Warmluftventilation auf verschiedene Bereichte (z. B. trockenste Luft am Ende des Trocknungsvorganges) b) Verwendung dieser Abluft in weiteren Bereichen
c) Wärmeentzug mit Wärmetauscher aus der Ab- bzw. Umluft zur Erwärmung weiterer Prozessluft d) Fußbodenheizung e) Beheizung von weiteren Bauteilen 2) Ein Solarluftkollektor erzeugt warme Luft, 3) Ein Solardach erzeugt Wärme, welche über einen Wärmetauscher zur Fußbodenheizung dient, 4) Zuluft wird über in der Kläranlage anfallende Abwärme vorgewärmt, 5) Lüftungstechnik Absolutfeuchte gesteuert.Somit steht ein intelligentes Kriterium zur Bestimmung des Sättigungswertes der Luft zur Verfügung. Für die Trocknung wird nur Primärenergie für die Steuerung und zum Betrieb von Ventilatoren und Lüftungsklappen benötigt. Diese Kombination ermöglicht eine Trocknung auf wesentlich geringerer Grundfläche wie vergleichbare solare Trocknungsanlagen. Die besondere Überlegenheit unserer Konzeption resultiert aus der konsequenten Berücksichtigung physikalischer Grundvoraussetzungen. 1 Beispiel: Wird ein Wert von z. B. 12 Gramm Wasser je m3 Luft im Trockenraum ermittelt und die Zuluft hat 7 Gramm, so kann je m3 ausgetauschter Luft 5 Gramm Wasser (Bei einer beispielsweise eingestellten Mindestdifferenz von 4 Gramm) abgeführt werden. Ist die Differenz geringer, so können verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel Umluftbetrib mit dem Solarkollektor, zur Erhöhung der Differenz ausgeführt werden. Somit wird verhindert, dass die wertvolle Wärmeenergie uneffektiv verbraucht wird.
Zusätzlich zur Aufteilung in verschiedene Ttrocknungabschnitte erfolgt eine energethisch abgestimmte Anordnung der Lüftungstechnik, um den Trocknungsprozess so zu optimieren, dass ein möglich hoher Trocknungserfolg mit der vorhandenen Energie erzielt wird. Die Fördertechnik dosiert die Zuführung dergestalt, dass die trockene Masse am Ende identisch ist mit der neu eingetragenen Menge feuten Trocknungsgutes.
|